Der Begriff russischsprachige bzw. russische Literatur bezeichnet die literarischen Werke aus dem russischen Sprachraum der Vergangenheit und Gegenwart. Zur russischen Literatur werden auch nicht-dichterische Werke mit besonderem schriftstellerischem Anspruch gezählt, also Werke der Geschichtsschreibung, der Literaturgeschichte, der Sozialwissenschaften oder der Philosophie, wie auch Tagebücher oder Briefwechsel.

Die altrussische Literatur ist im mittelalterlichen byzantinischen Schrifttum verwurzelt und wurde vorwiegend auf Altostslawisch verfasst. Es wurden häufig religiöse Themen aufgegriffen, wobei besonders das Leben der Heiligen (жития святых) ein populäres Motiv war. Oftmals sind die Autoren der Werke heute nicht mehr bekannt. Beispiele hierfür sind z. B. das Igorlied oder Das Beten Daniels des Gefangenen.

Quelle: Wikipedia

Russische Literatur

Nikol
Buchrezension

Tolstoi: Krieg und Frieden

Ein Schatten des Elends wird vorausgeworfen – und wir wissen: Tolstoi hatte recht. Nicht recht im Sinne eines historischen Zeigefingers, sondern im tieferen Sinn – im Erkennen der Ungleichzeitigkeit der Welt, im Erfassen jener verletzlichen Seelen, die ihre Zeit nicht bloß erleben, sondern unter ihr knirschen. Er hatte recht mit dem, was vergangen ist, weil es ungerecht war. Aber nicht für alle. Und genau da beginnt Krieg und Frieden: nicht bei den Uniformen, sondern bei den ...
Vladimir Georgievič Sorokin Vladimir Georgievič Sorokin Владимир Георгиевич Сорокин Von Haemmerli - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0
Biografie

Vladimir Sorokin wird 70: Der Architekt der Abgründe

Vladimir Sorokin, geboren 1955 in Bykowo bei Moskau, lebt seit vielen Jahren im Berliner Exil. Seit dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine 2022 hat er seine Heimat nicht mehr betreten – ein selbstgewählter Abstand, der mehr über die politische Lage aussagt als manch offizielle Stellungnahme.Was bleibt, ist seine Literatur – und sie bleibt unbequem.
‎ e-artnow
Buchpreis

Tag der russischen Sprache – ein Alphabet, ein Märchenerzähler

Am 6. Juni feiert die Welt den Tag der russischen Sprache. Was auf den ersten Blick nach einem Kalenderkuriosum klingt, ist in Wirklichkeit ein klug gesetztes Zeichen: Denn an diesem Tag wurde 1799 Alexander Sergejewitsch Puschkin geboren – jener Sprachmagier, dem es gelang, die russische Sprache aus den höfischen Salons zu befreien und ihr das rhythmische Rückgrat für eine eigenständige Literatur zu geben.
Vier große ukrainische Literaturinstitutionen forderten unlängst, russische Bücher und Verlage zu boykottieren. Sowohl das Deutsche PEN-Zentrum als auch die IG Meinungsfreiheit sprachen sich deutlich gegen den Vorstoß aus. Zu Recht. Denn Pauschalisierenden dieser Art sind nicht nur gefährlich, sondern träfen auch jene Akteure, sich sich gegen Putin und den Krieg aussprechen. Vier große ukrainische Literaturinstitutionen forderten unlängst, russische Bücher und Verlage zu boykottieren. Sowohl das Deutsche PEN-Zentrum als auch die IG Meinungsfreiheit sprachen sich deutlich gegen den Vorstoß aus. Zu Recht. Denn Pauschalisierenden dieser Art sind nicht nur gefährlich, sondern träfen auch jene Akteure, sich sich gegen Putin und den Krieg aussprechen. Bild: Pixabay (Symbolbild)
Aktuelles

IG Meinungsfreiheit spricht sich gegen ukrainischen Vorstoß aus

Vier ukrainische Literaturinstitutionen haben kürzlich dazu aufgerufen, russische Bücher und Verlage vollständig zu boykottieren. In der gemeinsam vom Ukrainischen Buchinstitut, dem Lviv International BookForum, dem PEN Ukraine und dem Book Arsenal in Kiew verfassten Forderungen heißt es, das "russische Narrativ" werde verstärkt durch kulturelle Produkte - insbesondere Bücher - verbreitet. Mit "Narrativ" sind hierbei wohl propagandistische Inhalte gemeint, die Putins Russland- beziehungsweise ...

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